Peiner Bürgermeisterwahl: Seffer gegen „seine“ SPD
Peine. Dem Auswahlverfahren der Peiner SPD hatte Stadtrat Friedhelm Seffer nicht gestellt; als Kandidat ohne Partei will das SPD-Mitglied aber zur Bürgermeisterwahl im September antreten – gegen den offiziell von der Partei nominierten Klaus Saemann. Von den Genossen in Braunschweig kommt nun Gegenwind.
Mit der Kandidatur würde Seffer „automatisch seinen Parteiaustritt erklären“, so Bezirksgeschäftsführer Dirk Roller, der den Stadtrat hierüber schriftlich informierte. So sehe es Paragraf 20, Absatz 2 der Schiedsordnung der Bundes-SPD.
Klaus Saemann hatte Seffer in seiner Funktion als Stadtverbandsvorsitzender gefragt, ob er Interesse habe, als SPD-Bürgermeister-Kandidat anzutreten. „Ich habe daraufhin nach dem Prozedere rund um die Nominierung gefragt“, sagte Seffer. Saemann habe dann auf eine Delegiertenversammlung verwiesen. „Er konnte mir aber nicht sagen, wie sich diese Delegiertenkonferenz zusammensetzt“, so Seffer. Saemann bestreitet diese Darstellung. Er betont: „Es war von Anfang an klar, dass die Delegierten in den jeweiligen Ortsvereinen gewählt werden.“
Statt auf die Kandidatur zu verzichten, setzt Friedhelm Seffer auf Offenisive: Aus der Partei auszutreten, sehe er keinen Grund. Allerdings wolle er gegebenenfalls prüfen, ob das von der SPD angestrengte Auswahlverfahren zur Nominierung des Bürgermeister-Kandidaten den Regeln der Partei entsprach.

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