Im Kreis Peine „blitzte“ es 2358-mal in 24 Stunden
KREIS PEINE (jg). Ein Gewitter ganz besonderer Art: 2358 mal „blitzte“ es von Donnerstag, 6 Uhr bis Freitag 6 Uhr. Bei so vielen Fahrzeugen haben der Landkreis Peine und die Polizei im Peiner Land in dieser Zeit die Geschwindigkeit überprüft. Gemessen wurde dabei insbesondere an bekannten Unfallschwerpunkten im Kreis. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Blitzmarathons.
51 Fahrer hatten dabei die jeweils erlaubte Geschwindigkeit überschritten. In 40 Fällen wurde das Verwarngeld gleich vor Ort kassiert oder es wird noch eine Zahlungsaufforderung nach Hause geschickt. Gegen 11 Fahrer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auch sie werden in den nächsten Tagen mit Post rechnen müssen und bekommen obendrein noch Punkte in Flensburg. Ein Fahrverbot ist jedoch nicht dabei.
Spitzenreiter war ein Kraftfahrer auf der B 1, der mit einer Geschwindigkeit von 134 Stundenkilometern, bei erlaubten 100 gemessen wurde. Die Kontroll- ergebnisse insgesamt bewegten sich, so die Einschätzung der Polizei, im üblichen Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle. Besonderes Lob der Polizei: Die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer waren durchweg positiv, auch wenn einige nicht erfreut waren, dass nun ein Bußgeldverfahren auf sie zukommt und sie Punkte in Flensburg erhalten.
Auf eines weist die Polizei in ihrer Pressemitteilung zum Blitzmarathon ausdrücklich hin: Auch nach dem bundes- und landesweiten „Blitzmarathon“ soll weiterhin intensiv an Unfallbrenn- und Schwerpunkten die Geschwindigkeit überwachen werden.

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