Filmemacher reiste mit Geigerzähler durch Deutschland
Braunschweig. Wie gefährlich radioaktive Strahlung sein kann, weiß man spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Sie ist auch in Deutschland viel verbreiteter als wir glauben. Der Investigativjournalist Marvin Oppong reiste mit einem Geigerzähler durch ganz Deutschland auf der Suche nach radioaktiven Orten.
Der Filmemacher lebt in Bonn und beobachte die Castortransporte die durch seine Heimatstadt rollten, bis er neugierig wurde und ihnen quer durch Deutschland folgte. Er begann auch abseits der Routen zu recherchieren. Seine Reise auf der Suche nach „Strahlung“ führte ihn zwar quer durch Deutschland, aber noch nicht in die Region Braunschweig. Marvin Oppong will die Vorführung aber nutzen, um sich auch über Asse II, Schacht Konrad, Morsleben und über das Siedlungsgebiet Thune zu informieren.
Der 74minütige Film „Ein strahlendes Land“ beginnt am Donnerstag, 9. Januar, um 18.30 Uhr im „Roten Saal“ im Schloss Braunschweig. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem Filmemacher Marvin Oppong und Dr. Rainer Gellermann, Strahlenschützer aus Braunschweig. Auch die -Besucher können sich einbringen. Der Eintritt ist frei – eine Spende am Ausgang wird erbeten. Veranstalter ist der Arbeitskreis Japan und die Ev. Erwachsenbildung.

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