Tangente ist Thema bei Verkehrsinfrastrukturkonferenz: Landkreis Gifhorn sucht Dialog mit Pendlern
Gifhorn. Den Pendlerstrom flüssiger machen: Die zweite große Verkehrsinfrastrukturkonferenz des Landkreises Gifhorn befasst sich mit der Tangente K 114. Vor allem Pendler sollen dabei ein Wörtchen mitreden.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat sein Kommen schon zugesagt, wenn sich am Donnerstag, 7. Februar, von 15 bis 19 Uhr im Rittersaal alles um die Verbesserung des Verkehrsflusses auf einer der am stärksten befahrenen Straße im Kreis dreht. Nun hoffen Landrat Dr. Andreas Ebel und sein Team darauf, dass sich bis 31. Januar unter Tel. 05371-82301 oder per E-Mail unter vik@gifhorn.de viele Pendler anmelden. „Wir wollen Feedback von denen, die dort täglich fahren.“
Den Kern des Nachmittags werden drei Dialoge ausmachen. Der erste dreht sich um den Individualverkehr, sagt Uwe Peters, Leiter des Kreisstraßenwesens. Drei Gutachten zur Optimierung des Verkehrsflusses unter anderem in Kooperation mit der Stadt Gifhorn will er dort vorstellen. Auch mit der Gemeinde Isenbüttel sei der Landkreis im Gespräch, etwa über eine zweite Zufahrt des Gewerbegebietes. Zudem soll es um die Entschärfung der Unfallschwerpunkte an der Einmündung Dannenbütteler Weg und an der Kreuzung II. Koppelweg gehen. Im zweiten Dialog geht es laut Peters um die Schaffung eines Radschnellweges entlang der K 114 bis rein ins VW-Werk. Dazu sei der Landkreis mit dem Unternehmen im Gespräch. Im dritten Dialog sollen Überlegungen angestellt werden, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Es gebe acht VW-Linien der VLG über die Tangente. „Da gibt es sicher Optimierungsmöglichkeiten.“

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