Container-Brandserie in Gifhorn: Prozessauftakt im Juni
Gifhorn. Wochenlang haben Container-Brände im Gifhorner Stadtgebiet Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten (hallo Gifhorn berichtete mehrfach). Ab Juni muss sich der mutmaßliche Brandstifter (20) vor dem Gifhorner Jugendschöffengericht verantworten.
„Der Prozess sollte ursprünglich am 22. April starten, wurde inzwischen jedoch auf den 17. Juni verlegt“, erklärt Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hildesheim. Für das Verfahren habe die Anklagebehörde acht Zeugen benannt. Die Liste der Taten, für die sich der Gifhorner verantworten muss, ist lang: versuchte Brandstiftung, elf Sachbeschädigungen und zwei versuchte Sachbeschädigungen sowie eine Körperverletzung.
Von Dezember 2013 bis November 2014 soll er laut Staatsanwaltschaft insgesamt elf Altpapier- und Müllcontainer angezündet haben. Am 21. November soll er zudem versucht haben, ein Haus anzuzünden, in dem er eine Restmülltonne in Brand setzte. Nach der Tat wurde der 20-Jährige verhaftet und vorübergehend in die Psychiatrie eingewiesen.

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