Antrag gestellt: Kostenloses WLAN in der Gifhorner Innenstadt
Gifhorn. Kostenloses WLAN in der Gifhorner Fußgängerzone: Wenn es nach der CDU-Stadtratsfraktion und der Gruppe ULG/FDP geht, soll dieses Angebot noch in diesem Jahr geschaffen werden. CDU-Chef Thomas Reuter und Gruppen-Vorsitzender Jürgen Völke haben Bürgermeister Matthias Nerlich einen entsprechenden Antrag auf den Tisch gelegt. „Initialzündung war für uns die aktuelle Diskussion auf Bundesebene – Haftungsfragen für so genannte Hotspots sollen neu geregelt werden“, erläutert Reuter.
Entscheidend sei dabei, dass im Sinne der bisherigen Störerhaftung zukünftig der WLAN-Anbieter nicht mehr für Rechtsverstöße und Ordnungswidrigkeiten haften soll, so der CDU-Chef. „Nach der bisherigen Rechtslage hätte die Stadt beispielsweise bei illegalen Downloads in die Pflicht genommen werden können“, so Reuter.
CDU und ULG/FDP schlagen die Einrichtung von mehreren WLAN-Hotspots in der Gifhorner Innenstadt vor. „Wünschenswert wäre ein kostenloses WLAN-Netz für die gesamte Fußgängerzone“, so Reuter. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, schlagen CDU und ULG/FDP vor, die Kooperation mit städtischen Gesellschaften (Wista, Stadtwerke und Südheide Gifhorn) oder eine Zusammenarbeit mit privaten Anbietern zu prüfen. Kostenloses WLAN sei inzwischen in großen Einkaufszentren, in Hotels und auch in Tourismusregionen Standard. „Mit diesem Schritt erhöhen wir die Attraktivität der Gifhorner Innenstadt“, steht für Reuter fest.
Die Nutzung des kostenlosen WLAN soll für den Nutzer jedoch nur zeitlich begrenzt möglich sein. „Über Details ist noch zu reden“, so der CDU-Chef. „Wenn alles klappt, kann es schon im Spätsommer dieses Jahres losgehen“, ist Reuter optimistisch.

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