Landkreis Gifhorn: Bislang zehn Todesopfer im Verkehr zu beklagen
Landkreis Gifhorn. Drei Menschen starben binnen weniger Tage bei Verkehrsunfällen im Kreis Gifhorn. Damit erhöht sich die Zahl der Verkehrstoten in diesem Jahr auf zehn. Ende November hatte es noch so ausgesehen, dass es so wenig Unfalltote wie nie zuvor geben könnte.
„Unser Wunschtraum ist natürlich ein Jahr ohne Tote“, sagt der Gifhorner Polizei-Verkehrsexperte Reinhard Preuß. Letzter Rekordniedrigstand war im Jahr 2008 mit neun Unfalltoten. Im vergangenen Jahr starben 19 Menschen auf den Straßen im Landkeis – „das war ein Negativausreißer“, so Preuß. So schlimm die Zahlen wirken, Preuß erinnert sich noch genau an den historischen Negativrekord: „1970 waren 100 Tote zu beklagen. Damals gab es aber auch keine Sicherheitssysteme so wie heute.“ Häufungen von tragischen Unfällen wie jüngst kämen immer wieder vor, zuletzt starben im Oktober 2012 sechs Menschen bei Unfällen. „Dass wir in diesem Jahr vier Monate lang keinen Toten zu beklagen hatten, nimmt man nicht so wahr“, sagt Preuß.
Schwere Unfälle – dazu zählen in der Statistik Tote und Schwerverletzte – passierten innerorts in diesem Jahr etwa genauso viele wie im vorigen. Außerorts sank die Zahl um 25 Prozent. Schlimmer Trend: Bei schweren Unfällen sind fast immer Alkohol, Drogen oder Medikamenteneinfluss im Spiel gewesen. Die Zahl der Schwerverletzten liegt aktuell bei 94, im Vorjahr waren es insgesamt 107.
Erfreulich: Die Zahl der so genannten Baumunfälle halbierte sich von 28 auf 14 in diesem Jahr.

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