Zu viele Fehlalarme: Stadt sucht nach Lösungen
Gifhorn. Die hohe Zahl der Fehlalarmierungen nervt die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Gifhorner Feuerwehr. Jetzt will die Stadt nach Lösungen suchen. Das kündigte Ordnungsamtschefin Christine Matzdorf in der Sitzung des Fachausschusses für Verkehr, Feuerwehren und öffentliche Sicherheit an.
„Von den 360 Einsätzen der Feuerwehr Gifhorn im vergangenen Jahr sind circa 200 auf Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zurückzuführen“, hatte CDU-Fraktionschefin Ingrid Pahlmann die Verwaltung zum Handeln aufgefordert. „Wir sind an der Sache dran und bemüht, die Anzahl der Fehlalarmierung zu minimieren“, versicherte Matzdorf der Politik. Bereits Anfang kommenden Jahres sollen die Fehlalarme aus den zurückliegenden zwölf Monaten genau aufgelistet und analysiert werden. Verantwortliche aus Stadt, Landkreis und dem Stadtkommando gehören zu einem Arbeitskreis, der sich mit der Thematik befasst.„Wir werden auch das Gespräch mit den Betreibern der Brandmeldeanlagen – also den Betrieben – suchen“, kündigte Matzdorf an. Zudem müsse eine Nachjustierung der Ausschaltmöglichkeiten von Fachleuten geprüft werden.


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