Die Stadt Gifhorn soll ein stationäres Hospiz erhalten
Gifhorn. In Gifhorn soll ein stationäres Hospiz entstehen. Unter der Regie einer Stiftung wird das geplante Projekt angeschoben. Damit befasst sich demnächst der städtische Finanzausschuss.

Stationäre Einrichtung zur Sterbebegleitung: Auch in Gifhorn soll ein Hospiz entstehen und die Arbeit der ambulanten Helfer ergänzen.
Bisher begleiten das Gifhorner Palliativ- und Hospiznetz und der Verein Hospizarbeit Gifhorn Sterbenskranke. „Gleichzeitig wird die Notwendigkeit eines stationären Hospizes neben dieser hochwertigen ambulanten Versorgung immer deutlicher“, schreibt die Stadtverwaltung in der Vorlage zum Tagesordnungspunkt. Dazu habe es in den vergangenen Wochen zahlreiche Gesprächsrunden gegeben.
Nun wollen der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Gifhorn, die katholische Pfarrgemeinde Gifhorn/Meine, der Verein Hospizarbeit Gifhorn, das Hospiz- und Palliativnetz Gifhorn, die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, der Landkreis und die Stadt Gifhorn die Hospiz Stiftung Gifhorn gründen. „Der Stiftungszweck ist die Planung und die Errichtung eines stationären Hospizes“, schreibt die Stadtverwaltung.
Das Grundkapital der Stiftung soll 25.000 Euro betragen. Die Stadt soll sich mit 5000 Euro daran beteiligen, außerdem soll Bürgermeister Matthias Nerlich Mitglied im Kuratorium werden, schlägt die Verwaltung der Politik vor.
Der Finanzausschuss tagt am kommenden Donnerstag, 14. März, ab 16 Uhr im Gifhorner Rathaus.

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