Bergfeld/Parsau: Brief braucht Jahre für drei Kilometer
Bergfeld/Parsau. Verschollene Postsendungen gibt es immer wieder. Für Hans-Joachim Pomian aus Parsau war es dennoch eine Überraschung, als er einen Brief erhielt, der im Oktober 2009 abgeschickt wurde. Besonders kurios: Das Schreiben legte innerhalb der viereinhalb Jahre von Bergfeld bis Parsau eine Strecke von nur drei Kilometern Luftlinie zurück.

Langsamer als die Schneckenpost? 7,61 Zentimeter pro Stunde schafft eine durchschnittliche Weinbergschnecke mit Leichtigkeit ... Photowerk
Seine Großtante Erika Holtz bat Pomian in dem Brief, ihren Abfluss zu reinigen – noch wunderte sich der Parsauer nicht. Erst als sie von ihrem lange verstorbenen Bruder erzählte, wurde der Adressat stutzig und staunte nicht schlecht über das Datum des Poststempels. Inzwischen weiß Erika Holtz, warum ihr Großneffe nicht antwortete … Postsprecher Martin Grundler hat allerdings keine Erklärung für die Verspätung.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Probleme kennen keinen Feierabend
Autofahrer aufgepasst: Baustart in Gifhorns Bahnhofstraße
Gifhorner Stein-Schule: Innenstadt-Supermarkt verkleinert Pausenhof
Brandkatastrophe: Gedenken an Tote
Gifhorns Fußgängerzone erhält ein neues Gesicht
Zweitägige Messe: Das heimische Gewerbe präsentiert sich