Altenheim-Übernahme: Details für neue Verträge
Wolfsburg. Bis zum Jahresende will die Diakonie in Sachen Altenheim-Übernahme Gas geben. „Anfang Januar wollen wir die Belegschaft der Caritas-Heime mit der Mitarbeiter-Vertretung zu einer Versammlung einberufen, in der letzte Details für die neuen Verträge geklärt werden“, plant Vorstand Ralf-Werner Günther.
Hintergrund: Im April wurde das Insolvenzverfahren für die Pflegedienst- und Service-Gesellschaft des katholischen Wohlfahrtsverbands eröffnet. In deren Hand waren die Caritas-Altenheime St. Elisabeth (Innenstadt) und Johannes Paul II. (Detmerode). Ziel ist, die Übernahme zum 1. Februar 2013 abzuschließen. Die Verhandlungen über die Grundstücke verliefen gut, so Günther, und auch die Geschäfts-Struktur sei auf einem guten Wege. „Wir werden das Kapital einer bereits vorhandenen Diakonie-Gesellschaft um rund eine Million Euro erhöhen, so dass sie handlungsfähig ist“, erklärt er. Die Wolfsburger Diakonie halte dann 51 Prozent dieser Gesellschaft, der Diakonie-Dachverband 49 Prozent.
Auch die Umgestaltung des St.-Elisabeth-Heims soll dann zügig über die Bühne gehen. Der Plan: Die Diakonie baut an ein bestehendes Gebäude an, das Elisabeth-Heim wird abgerissen, ein Neubau gebaut. Der selbst gesteckte Zeitrahmen für diese Maßnahmen: vier Jahre.


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