Erneute Evakuierung droht
In Wolfsburg steht vielleicht die nächste große Evakuierungs-Aktion bevor: Am Sonntag, 4. November, soll eine vermutliche Fliegerbombe auf dem VW-Werksgelände untersucht und möglichst entschärft werden. Im Radius von 1000 Metern wird dann evakuiert.
Erst Anfang August mussten 1200 Bürger vornehmlich in Kästorf ihre Wohnungen nach einem Bombenfund bei VW verlassen, nun gibt es den nächsten Verdachtsfall auf dem Werksgelände (Rundblick berichtete). VW und Stadt einigten sich nun auf den 4. November als Termin für alle notwendigen Maßnahmen.
Und das heißt laut Ablaufplan der Verwaltung: Evakuierung im Umkreis von einem Kilometer rund um den Fundort, Untersuchung des Gegenstands – handelt es sich tatsächlich um eine Fliegerbombe, wird diese entschärft oder kontrolliert gesprengt oder abtransportiert.
Noch nehmen weder Stadt noch VW das Wort Bombe in den Mund, gesprochen wird von einer „Anomalie“ auf dem Werksgelände. In den nächsten Wochen wollen die Verantwortlichen die Bevölkerung über die genauen Maßnahmen am 4. November informieren.


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