Verwirrendes am Fredenberg in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. In der Veranstaltungsreihe K(n)abarett präsentiert das Fredenberg Forum mit Förderung durch die Stadt am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr den Kabarettisten Gregor Pallast. Mit im Reisegepäck in der Begegnungsstätte Brücke hat er sein Programm „Verwählt?“.
Ein bisschen verwirrt ist Gregor Pallast schon. Was geht in diesem Land nur vor? Die Bundesrepublik erscheint zunehmend als Kapitalgesellschaft, in der ein Politiker dann gut ist, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehren kann, kompetent zu sein. Eben ein Experte aus einem Volk, das in der Schule längst nicht mehr Wissen ansammelt, sondern nur noch Suchbegriffe für Wikipedia.
Dabei scheint es niemanden zu stören, dass vor allem derjenige Erfolg hat, der sich kurzerhand die Position mit den meisten Anhängern zu Eigen macht. „Demokratie im Endstadium“ nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 das. In seinem zweiten Solo-Programm „Verwählt?“ 2.0 seziert der 38-jährige Gregor Pallast alltägliche Probleme, hinterfragt das Offensichtliche und legt dabei den Finger in die Wunde.

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