Wolfsburg: Klebstoff-Täter gibt keine Ruhe
Wolfsburg. Die Zahl der neuen Fälle hat zwar deutlich abgenommen – aber immer noch werden in Wolfsburg Fahrzeuge mit Klebstoff beschmiert und erheblich beschädigt. Der Polizei liegen bislang rund 230 Anzeigen von Geschädigten vor, die Schadensumme nähert sich einer halben Million Euro. Auf den Täter gibt es nach wie vor keine heiße Spur.
Die Serie begann im April im Rathenauplan und zog sich anschließend durch die ganze Stadt. Unbekannte beschädigen den Lack von Fahrzeugen mit Klebstoff, möglicherweise einer Art Sekundenkleber. Abwaschen lässt sich die Sauerei in aller Regel nicht, in den meisten Fällen sind Neulackierungen notwendig; die Polizei gab die Schäden bisher mit durchschnittlich 2000 Euro pro betroffenem Fahrzeug an.
Allein an einem Wochenende Mitte November waren über zwei Dutzend Autos – fast ausschließlich Modelle von Volkswagen – betroffen, die Zahl der Fälle lag damals bei 190. Und sie ist weiter gestiegen. Polizeisprecher Thomas Figge: „Einige Geschädigte aus bereits bekannten Serien haben erst verspätet Anzeige erstattet. Es gab zudem seither aber auch rund zehn neue Fälle.“ Dass die Intensität deutlich abgenommen habe, sei sicherlich positiv. Weniger erfreulich: Obwohl die Polizei extra eine eigene Ermittlungsgruppe auf den Fall angesetzt hatte, fehlen nach wie vor konkrete Hinweise auf den oder die Täter.
Die Polizei hofft weiterhin auf die Mithilfe der Bevölkerung und bittet Zeugen, die etwas zu den Vorfällen sagen können, sich unter Telefon 05361-46460 zu melden.

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