Babyleiche bei Knesebeck: Keine neuen Erkenntnisse durch Gewebeprobe
Knesebeck/Gifhorn. Rückschlag für die Ermittler im Fall der Anfang März bei Knesebeck von Müllsammlern entdeckten Baby-Leiche (hallo berichtete): Die ausgewertete Gewebeprobe brachte ihnen keine neuen Erkenntnisse zu den Todesumständen.
Von der Gewebeprobe hatten sich die Ermittler eine Klärung der Frage erhofft, ob das Kind vor oder nach der Geburt zu Tode gekommen ist (hallo Gifhorn berichtete). Inzwischen ist das Ergebnis der Rechtsmediziner eingetroffen, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. „Das hat uns nicht weiter gebracht. Aber es war ein Versuch.“
Die Kriminalisten stecken laut Reuter jedoch den Kopf nicht in den Sand. „Wir ermitteln immer noch wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Das kann auch über Jahre gehen“, so Reuter. „Das ganze läuft in personell reduzierter Form.“ Es seien immer noch einige Kollegen damit beschäftigt, Telefonrecherche zu betreiben und Hinweisen nachzugehen.

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