Gifhorn: Der Ärzte-Notdienst zieht ins Klinikum
Gifhorn. Die Notdienst-Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte in Gifhorn steht wieder einmal vor einem Umzug. Was für die Mediziner Aufwand bedeutet, ist für die Patienten eine Erleichterung.
Seit 2007 gibt es die zentrale Notdienst-Praxis der niedergelassenen Ärzte im Kreis Gifhorn, und seitdem war sie fast immer in der Nähe des Klinikums. Sie bezog erst ein Haus auf dem Gelände an der Bergstraße, zog dann im Sommer 2013 dem Klinikum auf den Campus hinterher. Dort ist sie bislang in einem Nebengebäude. In diesem Sommer soll sie ins Klinikum ziehen – zu deren Zentralen Notaufnahme.
Eine Verbesserung vor allem für die Patienten. Denn bislang war es für sie schwierig, die Notdienstpraxis zu finden. „Bisher finden sich reichlich Patienten in der Zentralen Notaufnahme ein, die eigentlich in unsere Notdienstpraxis gehören“, berichtet Dr. Klaus-Achim Ehlers, Kreissprecher der Kassenärztlichen Vereinigung
„Und die Zahl der Personen, die die Zentrale Notaufnahme des Helios Klinikums aufsuchten, ist stetig gestiegen“, sagt Helios-Sprecher Matthias Schultz. Nach umfangreichen Gesprächen zwischen Helios und Ärzten habe die Kassenärztliche Vereinigung nun beschlossen, ihre Bereitschafts-praxis in die Zentrale Notaufnahme zu verlegen. „Die Wege für die Patienten werden erheblich kürzer“, betont Ehlers. Sie müssten künftig nur noch zur Zentralen Notaufnahme gehen, wo entschieden wird, ob diese oder die Bereitschaftspraxis zuständig ist. Der Umzug ist Mitte des Jahres geplant.

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