Arbeiten stärken die Seeweg-Achse in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. Ärger und Verzögerungen begleiten den Umbau des sogenannten Seeweges. Fast jede Nacht wurden laut Stadtverwaltung Absperrgitter beschädigt, Schilder herausgerissen und am Vortag ausgeführte Arbeiten zerstört. Der Vandalismus rund um die Kita „Wilhelm-Kunze-Ring“ habe zu zusätzlichen Kosten geführt und verschiebe die zügige Fertigstellung der Baumaßnahme.
Die Maßnahme soll die Achse zwischen Innenstadt und Salzgittersee stärken, indem sie den Bereich zwischen der Kattowitzer Straße, der Neißestraße und der Albert-Schweitzer-Straße aufwertet. Im ersten Bauabschnitt werden – voraussichtlich bis Dezember 2016 – die Wege und deren Seitenräume zwischen dem Zugang Wilhelm-Kunze-Ring 1 bis 7 bis östlich der Kindertagesstätte gestaltet.
Die Arbeiter trugen im ersten Arbeitsschritt den Asphaltbelag ab, was eine Sperrung der Strecken für Radler und Fußgänger zur Folge hatte. Viele Anwohner nehmen die Umwege in Kauf, laut Stadtverwaltung versuchen aber einige, durch die Baustelle zu gehen. „Sie bringen sich dadurch in Gefahr und behindern die Bauarbeiten.“ Der Regiebetrieb der Stadt weist darauf hin, dass das Betreten der Baustelle ohne Ausnahme verboten ist. Entstehen sollen mehrfach nutzbare und hochwertige Freiflächen. Die Gestaltung der Wege erfolgt nach den Vorgaben des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für das Seeviertel. Anregungen und Ideen der Anwohner sind darin ebenso eingeflossen wie die unterschiedlichen Anforderungen und Maßgaben von Nutzern und Rettungsdiensten.

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