Hoher Besuch in Salzgitters Hütte
SZ-Watenstedt. Hoher Besuch in der Hütte. Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat auf seiner Sommerreise auch das Stahlwerk in seinem Wahlkreis Salzgitter besucht – samt Bus und einem Tross an Journalisten aus der Hauptstadt im Schlepptau.
Der Salzgitter AG kam die Visite des Bundespolitikers gelegen, um noch einmal auf die Probleme der Stahlhersteller in Europa mit dem CO2-Handel und Dumpinglöhnen in anderen Teilen der Welt hinzuweisen. „Wir fühlen uns mit unseren Anliegen bei Herrn Gabriel in guten Händen“, sagte Konzernchef Prof. Heinz Jörg Fuhrmann nach dem Rundgang, der Gabriel auch an den Hochofen führte. Der Minister kenne die hohe Qualität und Effizienz der heimischen Stahlproduktion und wisse um die Bedeutung der Wertschöpfungskette für Deutschland. „Wohlstand und sozialer Frieden sind ohne eine prosperierende Wirtschaft nicht denkbar“, so Fuhrmann.
Dass die Botschaft aus Salzgitter in Berlin ankommt, hofft auch Hasan Cakir. „Wir brauchen Aufmerksamkeit“, sagt der Betriebsratsvorsitzende. Dazu könne Gabriels Aufenthalt im Stahlwerk beitragen. Auch wenn der Minister alleine nichts regeln kann, hat er Cakir das Gefühl vermittelt, dass sich bei der Energiegesetzgebung etwas im Sinne Salzgitters bewegt. Andernfalls schwant ihm Böses: „Wenn wir die Produktion verlieren, dann verlieren wir auch Forschung und Entwicklung.“

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