Schweinetransporter in Westerbeck umgekippt: Rund 200 von 620 Tieren verenden
Westerbeck. Bei einem Unfall in Westerbeck sind am Mittwoch etwa 200 von 620 Schweinen ums Leben gekommen. Der Schweinetransporter geriet gegen 11 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache hinter der Kurve der Hauptstraße außer Kontrolle und kippte in die Einfahrt eines Grundstückes. Der Fahrer blieb unverletzt.
Stundenlang war panisches Kreischen und Quieken der Mastferkel zu hören. Einige von ihnen waren selbst aus dem Auflieger auf das Grundstück geflüchtet, die anderen wurden von der Feuerwehr heraus geholt und ebenfalls dorthin gebracht. Der umgekippte Lastwagen verriegelte das Grundstück, so dass die Tiere nicht ausbüxen konnten. Das war das Gute an der Lage des Brummis: „Wir hätten die Tiere auch im ganzen Ort suchen können“, so Westerbecks Ortsbrandmeister Carsten Lehrke, der die Wehren aus Westerbeck, Dannenbüttel, Grußendorf und Triangel anleitete, die unter anderem die panischen Schweine mit Wasser abkühlten. Im Einsatz waren auch Polizei, zwei Kreisveterinäre, DRK und Mitarbeiter des Transportunternehmens.
Das Umladen der Ferkel auf einen Ersatz-Lastwagen sowie die Bergung des havarierten Sattelzuges dauerte Stunden. Die Westerbecker Hauptstraße blieb so lange voll gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten bei Redaktionsschluss noch an.

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