Gifhorn: Und immer wieder kracht‘s
Gifhorn. Einige alte Bekannte und der eine oder andere neue: Sieben Unfallschwerpunkte registrierte die Polizei 2015 in der Stadt Gifhorn. Der Umleitungsverkehr wegen der Brückenbaustelle spielt auch mit hinein.
Ein Sorgenkind über‘s ganze Jahr ist die Kreuzung der Bruno-Kuhn-Straße mit dem Neubokeler Weg in der Gemarkung Gamsen, sagte Polizei-Verkehrsexperte Winfried Enderle kürzlich im städtischen Fachausschuss. Immer noch würden dort Autofahrer auf dem Neubokeler Weg die Vorfahrt auf der Bruno-Kuhn-Straße missachten. Stopp-Schilder und Rüttel-Markierungen sollen die Autofahrer bald auf die Kreuzung aufmerksam machen. Außerdem werde demnächst eine unauffällige Geschwindigkeitsmessung vorgenommen.
14 Unfälle zählte die Polizei an der Heidland-Kreuzung. Und die Einmündung Allerstraße/Maschstraße ist 2015 ebenfalls als Unfallhäufungsstelle aufgefallen. In beiden Fällen rechnet Enderle fest damit, dass die Zahlen rapide zurück gehen werden, so bald die Umleitung aufgehoben ist.
Beim so genannten Katzenbergknoten wird das wohl nichts vor dem Jahre 2018: Dann soll die Kreuzung des Calberlaher Damms mit Lehmweg und Bergstraße zum Kreisel umgebaut werden.
Ebenfalls Unfallschwerpunkte sind an der K 114 (Tangente nach Wolfsburg) die Kreuzung mit dem II. Koppelweg und die Dragen-Kreuzung. „Es dürfte niemanden wundern, dass es da so häufig knallt“, sagte Enderle über die Kreuzung an der B 188.

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