Erster Spatenstich für das weiche Harzwasser in Salzgitter
SZ-Bad. Die Haushalte erhalten bis Ende 2016 Ortschaft für Ortschaft das weiche Wasser der Harzwasserwerke. Ein wichtiger Schritt zum Einhalten des straffen Zeitplans war der symbolische Spatenstich auf dem „Schäferstuhl“ bei Gitter zur Verlegung der blauen Transportleitungen im Anschluss an die Strecke aus Richtung Heißum/Othfresen.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel berichtete über die Entwicklung nach der Kündigung der Wasserlieferung durch die Flachstahl AG hin zur neuen Trinkwasserqualität. „Nach der Haushaltsbefragung 2012 haben sich 55 Prozent der Bürger, die den Fragebogen zurückgesandt haben, für weiches Harzwasser entschieden“, so der OB. Das Investitionsvolumen der WEVG betrage 22,5 Millionen Euro.
WEVG Geschäftsführer Torsten Zink berichtete von den langen Verhandlungen mit 130 Grundstückseigentümern, Landwirten, Forstwirtschaften und Feldinteressentenschaften bezüglich der Verlegung von 50 Kilometern Rohrleitungen. Er bedankte sich bei all Gesprächspartnern für deren Geduld und auch das Entgegenkommen für die Nutzung der Flächen. Zink führte weiter aus, dass die WEVG auch Teile des vorhandenen Leitungsnetzes der Salzgitter Flachstahl übernommen habe. Auch seien Verträge mit dem Wasserverband Peine zur teilweisen Nutzung ihres Wassernetzes geschlossen worden.
Ab 1. Januar stehe dem neuen Lieferanten Harzwasserwerke das weiche Wasser für Salzgitter bereit. „Nach einer kurzen Mischwasserphase wird es sich bei gleichbleibender Qualität im Härtebereich ‚weich‘ in sämtlichen Leitungen verbreiten und den alten Härtegrad ‚hart‘ ablösen“, versprach Zink. pa
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