Das Hospiz kommt: Baustart für das Projekt in der Gifhorner Innenstadt wohl 2017
Gifhorn. Der Bau des Hospizes für den Landkreis Gifhorn kann starten. Ein positiver Bauvorbescheid der Stadt liegt jetzt vor. Baustart für das 3,5-Millionen-Euro-Projekt auf dem Innenstadt-Grundstück Steinweg 4 soll im Jahr 2017 sein.
„Wir haben ein erstes Etappenziel erreicht“, lobte Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, Vorsitzende des Kuratoriums, die bisherigen Bemühungen des Vorstandes und des Planers und Architekten Karl-Heinz Gödde. Die Machbarkeitsstudie habe ergeben, dass das Hospiz auf dem Innenstadt-Grundstück – Unternehmer Klaus Gmyrek stellt es der Stiftung kostengünstig zur Verfügung – unter Einbeziehung des historischen Bestandes machbar sei, erläuterte der Diplom-Ingenieur.
Ein bestehendes Ackerbürger-Haus, das sich in einem Innenhof am Steinweg befinde, werde um einen zweigeschossiger Anbau in Richtung Knickwall erweitert, so Gödde. 400 Qua-dratmeter Nutzfläche im Altbau, 1000 Quadratmeter Nutzfläche im Neubau, Teilkeller und zwei Fahrstühle: So sehen erste Entwurfsplanungen für das Gifhorner Hospiz aus, in dem nach Fertigstellung acht Pflegekräfte und viele Ehrenamtliche arbeiten werden.
„Wir müssen jetzt auf Werbetour gehen und brauchen Spenden, Zustiftungen und Vermächtnisse“, setzt Stiftungs-Vorstand Alexander Michel auf die Unterstützung der Bevölkerung. Derzeit verfüge die Stiftung über einen sechsstelligen Betrag. „Das reicht noch nicht“, so Michel. Nach Gesprächen mit Nachbarn wollen er sowie Vorstandskollege und Palliativmediziner Jörg Dreyer zeitnah mit der Stadt über Denkmalschutzfragen sprechen.

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