25 Jahre Mauerfall: Salzgitter und Gotha feiern die Freiheit
25 Jahre Mauerfall. Zum Jubiläum hat Oberbürgermeister Frank Klingebiel im Namen der Stadt eine rund 25-köpfige Gruppe aus der Partnerstadt Gotha mit Oberbürgermeister Knut Kreuch an der Spitze empfangen. Grußworte, ein Festvortrag, eine Diashow, Musik und eine Diskussion von Jugendlichen aus beiden Städten rundeten die Veranstaltung ab.

„Über sieben Brücken muss Du geh‘n“: Beim Konzert der Salzgitter Allstars in der Aula singt Hubert Bienias mit Gothas OB Knut Kreuch, Salzgitters OB Frank Klingebiel, Melanie Germain und Festredner Hans-Jürgen Grasemann.
Vor 500 Gästen in der Aula im Gymansiums Salzgitter-Bad nannte Klingebiel die friedliche Revolution eine Meisterleistung und den Mauerfall einen „Glücksfall der Geschichte“. Kreuch sprach von einem Wunder. Es bedeutete die Freiheit in all ihren Möglichkeiten: die Freiheit des Einzelnen, des Wortes und zur Entdeckung der Welt. „Wir wollten die DDR verändern“, erinnerte sich Kreuch. Das sei auf friedliche und beeindruckende Weise gelungen.
Zu Gast war auch Hans-Jürgen Grasemann. Der ehemalige Leiter der Zentralen Erfassungsstelle in Salzgitter schilderte anhand einiger Einzelschicksale, wie die Behörde das in der DDR begangene Unrecht sammelte und dokumentierte. Ersprach von dem „unmenschlichen System“, in dem die Freiheit ein Fremdwort war. Und er berichtete davon, dass die Verantwortlichen in der DDR 1989 auf alles vorbereitet waren, „aber nicht auf Kerzen und Gebete“.

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