Integrationspreis der Stadt für das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter-Bad
Zum zweiten Mal haben der Bürgerservice für Migranten und die Stadt Salzgitter den Integrationspreis vergeben. Ausgezeichnet wurde das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter-Bad.

Verleihung des Integrationspreises in der Aula: Sabine Genther (Leiterin Mütterzentrums), Vorjahresgewiner Christel Otto Tietge, Integrationslotse Dincer Dinc, Füsun Hizir (Stadtteilmutter), Conny Katsche (Koordinatorin für den Offenen Treff), Neşe Okultasi (Gastgeberin im Offenen Treff).
Zum Ende der interkulturellen Wochen freuten sich 400 Besucher über die vielen Programmpunkte mit Musik, Tanz und Kabarett in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad. Höhepunkt war die Vergabe des mit 1000 Euro dotierten Integrationspreises, den Dincer Dinc als Koordinator der Integrationslosen vom Bürgerservice für Migranten an das Mütterzentrum übergab.
Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte mit Blick auf die interkulturelle Woche, dass die Stadt die Heimat für Menschen aus mehr als 120 Nationen sei und durch diese kulturelle Vielfalt bereichert werde. Er dankte all denen, die zum Erfolg der interkulturellen Woche beigetragen haben. Darüber hinaus lobte er die Arbeit der Integrationslotsen, die in allen Lebenslagen beraten und an Schulen unterstützen.
Kultureller Höhepunkt des Abends war das kabarettistische Programm des Deutsch-Türken Murat Isboga, der die lustigen Seiten der Integration und die Eigenarten von Deutschen und Türken auf den Punkt brachte. Vor seiner Laudatio auf die Preisträger bedankte sich Dinc bei allen Sponsoren für die Unterstützung der zweiten Verleihung. Er hat ihre Zusage, auch beim dritten Mal wieder dabei zu sein.
„Alle eingereichten Vorschläge hätten es heute verdient gehabt, ausgezeichnet zu werden“, betonte Dinc.
Die Jury habe es sich nicht leicht gemacht. Es brauche Menschen, für die es wichtig sei, gemeinsam mit anderen zu leben und in der Stadt gestalterisch dafür zu arbeiten, während andere nur zugucken. Die Wahl fiel auf das SOS-Mütterzentrum.
„Salzgitter hat ein leuchtendes Beispiel, wo Integration wirklich funktioniert. Das SOS-Mütterzentrum ist ein Lichtblick in der Integration in unserer Stadt“, so Dinc. Er zeigte bei einem Streifzug durch die Geschichte des Hauses die Aktionen und Arbeitsbereiche auf, bei denen erkennbar wird, wie Integration vorbildlich gelebt wird. „Aus diesen vielen Gründen erhält das Mütterzentrum den Integrationspreis 2014.“ Die Übergabe erfolgte durch Christel Otto Tietge, dem Preisträger im vergangenen Jahr.

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