Familien-Tragödie in Salzgitter-Gebhardshagen: Vater erstach Frau und Tochter
Die Familien-Tragödie mit drei Toten in Salzgitter-Gebhardshagen ist aufgeklärt. Laut Staatsaanwaltschaft Braunschweig hat der 32-jährige Mann am 7. Februar seine 27-jährige Freundin und die gemeinsame Tochter erstochen und sich dann mit dem Messer selbst getötet. Er wollte auch die Wohnung in die Luft sprengen.

Die Staatsanwaltschaft hat die Tragödie vom 7. Februar mit drei Toten in Gebhardshagen aufgeklärt. Foto: Karliczek
Nach dem Ergebnis der Spurenauswertung, der Obduktionen und der Untersuchungen der Brandermittler konnte die Staatsanwaltschaft das Geschehen weitgehend rekonstruieren. Mit mehrere Messerstichen soll der Mann seine Lebensgefährtin und die sechsjährige Tochter getötet haben. Offenbar hatte er schon vorher die Gastherme im Badezimmer der Wohnung so manipuliert, dass erhebliche Gasmengen freigesetzt wurden. Um die Explosion auszulösen, verbrannte er Textilien und andere Gegenstände in der Badewanne. Auch sich selbst fügte der Mann tödliche Stichverletzungen zu. Als Motiv nennt die Staatsanwlatschaft „Trennungsabsichten“ der Frau. Andere Anhaltspunkte hätten sich nicht ergeben. Mit Rücksicht auf Angehörige macht die Behörde „keine weiteren Angaben zu Tathergang und persönlichen Verhältnissen“.

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