Gifhorn: „Kleines OHG“ zieht nicht aufs Dorf
Kreis Gifhorn. Rund 150 Schüler, Lehrer und Eltern „belagerten“ am Dienstag den Kreis-Schulausschuss, um eine zeitweise Auslagerung der Otto-Hahn-Gymnasiasten der Klassen Fünf und Sechs zu verhindern – mit Erfolg. Zuvor war eine zweijährige Übergangslösung in der Schule Isenbüttel im Gespräch gewesen.

Schüler, Lehrer und Eltern machten ihrem Unmut Luft – mit Erfolg: Das „kleine OHG“ zieht nicht nach Isenbüttel. Photowerk
Hintergrund ist die Sanierung der Schulräume des „Kleinen OHG“ und der Pestalozzi-Schule am Lehmweg, wo die Gifhorner Integrierte Gesamtschule (IGS) unterkommen soll. Diese muss wegen der Sanierung in der ehemaligen Fritz-Reuter-Realschule starten. Die Pestalozzi-Schule weicht in die ehemalige Grundschule Sassenburg aus.
Ein Vorstoß von Karen Wachendorf (SPD), die fünften und sechsten Klassen in den am Lehmweg vorhandenen Containern zu unterrichten, fand im Ausschuss keine Mehrheit.
Stattdessen soll eine Lösung am Haupthaus des Gymnasiums am Katzenberg gefunden werden. Ob diese ebenfalls mit provisorischen Containern umgesetzt werden soll, bleibt im entsprechenden Prüfauftrag offen.

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