Eine Arche in der Ost-West-Siedlung in Salzgitter-Bad
Bald geht es los: Markus Meyer (Stadtbüro Ost- und Westsiedlung), Pfarrerin Dagmar Janke, Architekt Michael Aselmeyer, Kirchenvorstandsvorsitzende Beate Köbrich, Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Diane Graf (Stadtbüro), Martina Hänsch (Referat Soziale Stadt) und Stadtrat Michael Tacke freuen sich auf die neue Begegnungsstätte. Foto: yw

Eine Arche in der Ost-West-Siedlung in Salzgitter-Bad

SZ-Bad. „Hier geht es um viel mehr als nur um eine Vertragsunterschrift“, meinte Oberbürgermeister Frank Klingebiel, als er seinen Namen aufs Papier brachte. Die Unterschrift auf den Eigentümer-Sanierungsvertrag zwischen der Stadt Salzgitter und der Kirchengemeinde „Noah“ ist gleichzeitig der Startschuss für das neue „Haus der Begegnung und Bewegung“ am Martin-Luther-Platz.

Bis zum kommenden Jahr soll das Gemeindehaus mit dem großen Saal komplett saniert werden. Dafür machte die Stadt 200.000 Euro, das Land 400.000 Euro Fördermittel und die Gemeinde Noah 130.000 Euro locker. Schon jetzt ist das Stadtbüro als erster dauerhafter Nutzer ins Erdgeschoss eingezogen.
Zukünftig soll das „Haus der Bewegung“ zahlreichen Anwohnern Raum für Kurse, Vorträge, Veranstaltungen, Sportaktivitäten und private Nutzungen zur Verfügung gestellt werden. „Bewegung erneuert und belebt. Wir wollen in respektvollem Umgang eine Art Arche bieten“, so Pfarrerin Dagmar Janke.
Es soll ein offenes Haus mitten im Quartier werden und ergänze die vorhandenen Nutzungen, wie die Kindertagesstätte KunterBunt, den Stadtteiltreff NOW und den Roxy-Helco-Spielplatz vor Ort. „Viele Ideen sind in den Köpfen. Räume sollen zukünftig multifunktional genutzt werden“, berichtet Beate Köbrich, Kirchenvorstandsvorsitzende der Noah Gemeinde.
Derzeit stoßen die Akteure und Vereine an räumliche Grenzen, die damit behoben werden sollen. Sportangebote für Senioren und Familien sollen im großen Saal ergänzt werden. Es werden drei Büroräume, zwei Gruppenräume und eine Teeküche entstehen.
Der 260 Quadratmeter große Saal mit der großen Bühne, Sanitäranlagen, einem Foyer, Umkleiden und Kochküche bietet viel Platz für kreative und sportliche Freizeitbeschäftigungen. Alles wird barrierefrei zu erreichen sein. Es ist laut Oberbürgermeister Frank Klingebiel ein „Meilenstein zum bewegten Viertel“. Die Baumaßnahmen beginnen in Kürze. Die Eröffnung ist für 2018 geplant.yw