37 Prozent aller Wolfsburger Autos mit erheblichen Mängeln
Wolfsburg. Fast 63 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr beim TÜV in Wolfsburg die Hauptuntersuchung absolviert haben, bekamen sofort die neue TÜV-Plakette. Das bedeutet allerdings: 37 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel und mussten unverzüglich repariert werden. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Statistik für die TÜV-Station in Wolfsburg hervor.

Untersuchung beim TÜV: Fast 63 Prozent aller Fahrzeuge in Wolfsburg bekamen die Plakette sofort, 37 Prozent der Autos hatten erhebliche Mängel. Foto: Archiv
Erfreulich: Absolut verkehrsunsicher waren nur 0,05 Prozent der vorgeführten Autos. Bei mehr als 48 Prozent fanden sich gar keine Mängel. Und noch zwei Zahlen aus der TÜV-Statistik: Der durchschnittliche Pkw, der an der Wolfsburger TÜV-Station geprüft wurde, war 9,4 Jahre alt und hatte mehr als 105.000 Kilometer auf dem Tacho.
Zum Vergleich: In Braunschweig erhielten gut 65 Prozent der Autos sofort die Plakette, 34,6 Prozent hatten erhebliche Mängel. Bei den TÜV-Stationen in Hannover bekamen 62,5 Prozent die Plakette auf Anhieb, 37,5 Prozent hatten erhebliche Mängel.
Insgesamt stellen die TÜV-Nord-Sachverständigen einen gegenläufigen Trend fest: Einerseits steigt die Zahl der Autos mit erheblichen Mängeln deutlich an, andererseits gibt es aber auch immer mehr völlig mängelfreie Fahrzeuge.
Leiter der TÜV-Station Wolfsburg, Hermann-Josef Wingerath, erklärt: „Die Hersteller bauen gute Autos, die auch nach vielen Jahren noch ohne Mängel auf den Straßen unterwegs sein können. Leider kümmern sich aber zahlreiche Autofahrer nicht genug um die Wartung und die Pflege ihres Fahrzeuges.“ Die Reihenfolge der am häufigsten auftretenden Mängel: „Licht, Elektrik“, „Bremsen“, „Umweltbelastung“ und „Achsen, Räder, Reifen“.

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