„Respekt“-Fest in Salzgitter bringt Fahrkarten für Flüchtlinge
Salzgitter. Erst gemeinsam feiern, dann zusammen Bus fahren. So könnte das Ergebnis für das Fest lauten, das Linke, Grüne und SPD mit Gewerkschaften und der Allewitischen Gemeinde unter dem Titel „Respekt“ im Herbst in der Wasserburg gefeiert haben. 800 Euro kamen zusammen, die nun in Busfahrkarten umgemünzt wurden.
Das Geld stammt aus Spenden und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen. Gemeinsam mit der Ersten Stadträtin Christa Frenzel entstand die Idee, die Mobilität der Flüchtlinge in Salzgitter zu verbessern. Vorangegangen war ein Besuch von Harald Wintjen (Grüne) in einer Sportgruppe am Flüchtlingsheim. Dort erfuhr er, dass die Mitglieder vor allem Fahrkarten benötigen, weil viele aus dem Wohnheim an der Nord-Süd-Straße schlecht wegkommen zum Deutschkurs oder anderen Aktivitäten nach SZ-Bad oder Lebenstedt. Für die Summe wurden nun 370 Fahrscheine gekauft, die über die Volkshochschule und die Sozialarbeiter der Stadt an die Bedürftigen verteilt werden.

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