Immer mehr Wohnungseinbrüche im Land Niedersachsen
Salzgitter. Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zu den Wohnungseinbrüchen sind laut Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) „schockierend“: In Hamburg nahmen sie in 2015 um satte 20 Prozent zu, in Nordrhein-Westfalen um 18 und in Niedersachsen um 13 Prozent. Bundesweit gab es seit 20 Jahren nicht so viele Wohnungseinbrüche wie letztes Jahr: Sie stiegen auf 167.000 und haben damit einen neuen Höchststand erreicht.
„Es ist schlimm und beängstigend, wenn man nach Hause kommt und die Eingangstür oder die Fenster aufgebrochen findet, die Wohnung zerwühlt ist und Wertgegenstände gestohlen wurden“, sagt Heinz-Uwe Sauter, Sprecher des Bezirks Braunschweig im BVK. „Ist man Leidtragender eines Einbruchs, kommt nur die eigene Hausratversicherung für die finanzielle Entschädigung auf. Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Reparaturmaßnahmen. In der Regel decken die Policen auch zeitweilige Übernachtungskosten ab, wenn die Wohnung so verwüstet wurde, dass sie erstmal unbewohnbar ist.“
Immerhin haben schon 77 Prozent aller Haushalte eine solche Hausratpolice abgeschlossen. „Dennoch sollte die Versicherungssumme in angemessenen Zeiträumen überprüft werden. Schließlich verändert sich der Versicherungswert des eigenen Hausstands in den Jahren“, so Sauter. Als Richtwert gelten 650 Euro pro Quadratmeter.

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