Der Letzte wird der Erste sein: Stadt stellt ein eigenes Würfelspiel vor
In 100 Schritten vom Spielplatz Roxy Helco in Salzgitter-Bad bis zum Piratenspielplatz in Lebenstedt. Das geht und zwar spielerisch: Das Würfelspiel „Salzgitter spielt“ verrät viel Wissenswertes rund um die 31 Stadtteile und die Angebote für Familien. Beim Kindergesundheitstag am Mittwoch, 20. November, in der katholischen Familienbildungsstätte gibt es das Spiel zu gewinnen.

Ein Teil des Redaktionsteams von „Salzgitter spielt“: Kinder und Familienbeauftragte Sylvia Fiedler, Kinder- und Familienbeauftragt, Petra Stürmer von der Wohnbau Salzgitter und Rolf Neddermeyer vom Eigenbetrieb Grundstücksentwicklung. Foto: Stadt Salzgitter
Seine Premiere feierte das Würfelspiel „In 100 Schritten durch Salzgitter“beim Weltkindertag. Die erfolgreichen Teilnehmer der Rallye konnten sich damals über einen einmaligen Gewinn freuen: Das Spiel lädt Kinder und Erwachsene zu einem Rundgang durch Salzgitter ein. Der Ausflug führt vom Spielplatz Roxy-Helco im Süden zum Piratenspielplatz am Salzgittersee im Norden. Unterwegs erfahren die Spieler viel über ihre Heimatstadt und deren Angebote.
25 Einrichtungen standen dabei für 25 Aktionen als Paten zur Verfügung. „Kleine Geschichten zu jeder der Einrichtungen und ein Auszug aus dem Adressverzeichnis des neu aufgelegten Familienwegweisers machen das Spiel informativ und unterhaltsam für Jung und Alt“, sagt Sylvia Fiedler, Kinder- und Familienbeauftragte der Stadt.
„Salzgitter spielt“ funktioniert verkehrt herum: Sieger ist am Ende der, der als letzter ind Ziel kommt. Die übrigen Regeln sind bekannt. Nach dem Würfeln geht es für die Figur auf den Aktionsfeldern entweder zurück, sie dürfen Teilnehmer überspringen oder müssen aussetzen.
Mitmachen können beliebig viele Personen. Ab acht Mitspielern kann es jedoch eng auf dem Spielfeld werden. Benötigt werden außer einem Würfel irgendwelche Figuren, es reichen aber auch kleine Kieselsteine oder bunte Perlen. Entstanden ist die Spielidee im Zusammenhang mit den regionalen Mitmachtagen. Für besondere Aktionen mit nachhaltiger Wirkung stellte das Ministerium für Sozialeseine Unterstützung in Aussicht. So wurde der Druck von 500 Spielbögen finanziert.
Das Spiel habe nun über den Aktionstag hinaus Bestand und mache auch noch Spaß, freut sich Fiedler. Den hatten aber auch die Erfinder. Rolf Neddermeyer vom Eigenbetrieb Grundstücksentwicklung der Stadt gestaltete das Spielfeld im Format A2 kindgerecht. Leicht nachvollziehbare Spielzüge, Anleitung und Titel entwarfen dazu Petra Stürmer (Wohnbau Salzgitter), Markus Meyer (Stadtbüro Ost- und Westsiedlung / Diakonisches Werk), Monika Jüntschke (FreiwilligenZentrumSalzgitter) und Fiedler als Redaktionsteam. Das Ergebnis nennt sie „eine charmante Einladung zum Rundgang durch die Stadt“. Den können auch alle Grundschulen unternehmen. Jede erhält ein Exemplar, um im Unterricht die Stadt und ihre Besonderheiten kennen- und schätzen zu lernen.r

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