Bierdeckel für den Minister in Salzgitter-Bad
SZ-Bad. Zu einer besonderen Aussprache mit einem Spitzenpolitiker hatte Salzgitters SPD ihre Mitglieder eingeladen. Unter dem Motto „Auf ein Wort mit Boris Pistorius“ durften die Gäste den Niedersächsischen Innenminister mit Fragen löchern. Als Notizzettel dienten ihnen dazu Bierdeckel.
Ein Dialog war zwar nicht möglich, aber die lockere Art der Kommunikation sollte Barrieren und Hemnisse abbauen, erklärte die Vorsitzende des Ortsvereins Süd, Laura Letter, in der Begrüßung im Atrium der WIS. Die Besucher ließen sich nicht lange bitten, so lag schnell ein Stapel auf dem Stehtisch vor dem Landtagsabgeordneten Stefan Klein. Er sortierte die Fragen thematisch und gab sie direkt weiter an den Minister für Inneres und Sport.
Boris Pistorius blieb keine Antwort schuldig. Es ging um Flüchtlingskrise, Ankerzentren, Polizeigesetz und Massentierhaltung, aber auch um die Förderung des Ehrenamtes oder die finanzielle Situation der Stadt. „Ich war überrascht über die vielen verschiedenen Themen, das war hochspannend“, freute sich Unterbezirksvorsitzender Michael Letter nicht nur über das gelungene Format. sondern auch darüber, dass Boris Pistorius „auf alles eine Antwort hatte“.
Der Minister lobte die „lebhafte Veranstaltung“ mit „einem bunten Strauß an Fragen“. Salzgitter sei finanziell nicht auf Rosen gebettet, so Boris Pistorius. „Das macht Kommunalpolitik schwer und anspruchsvoll.“ Aber die Leute seien sehr einsatzfreudig, „Das ist schön zu sehen und die Voraussetzung für Erfolg.“rk/rwe

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