Unzählige Diebesfahrten über die Aller
Gifhorn/Wolfsburg. Dass Metall geklaut wird, ist nichts Neues. Spektakulär ist die Methode, die drei Gifhorner anwendeten, um vom VW-Gelände vier Tonnen Widia-Hartmetall entwendeten: Mit einem selbst gebauten Floß.
Wie die Männer zwischen 21 und 24 Jahren mittlerweile gestanden haben, spannten sie ein Seil über die Aller und unternahmen unzählige Einzelfahrten, um den Metallschrott im Wert von rund 80.000 Euro in Rucksäcken ans andere Ufer zu bringen.
Ins Netz waren sie der Polizei Gifhorn geraten, weil diese im Zusammenhang mit Drogenhandel gegen sie fahndete.
„Das Metall verkauften sie dann an einen Schrotthändler im Landkreis Gifhorn weiter“, so Jürgen Schmidt von der Gifhorner Kripo. Gegen die Schrottplatzbetreiber wurde ein Verfahren wegen gewerbsmäßiger Hehlerei eingeleitet. Auf dem Schrottplatz und in den Wohn- und Geschäftsräumen der Betreiber wurden Reste gefunden. Akten und 15.000 Euro wurden sichergestellt.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Supermarkträuber verurteilt: Lebenslange Haftstrafe für 42-Jährigen, der auch in Gifhorn zuschlug
Westerbecker Philipp Oppermann präsentiert erste Fachzeitschrift für Mühlenfreunde
Politik will eine Lösung für die Chaos-Kreuzung in Salzgitter-Bad
VW Salzgitter: Mit neuer Struktur in die Zukunft
Bosch spendiert Salzgitters Feuerwehr ein Löschfahrzeug
Autos ohne Fahrer: A 39 soll Versuchsstrecke werden