„Erleb‘ Kultur!“: Museen im Landkreis Gifhorn starten mit Schwung ins neue Jahr
Gifhorn. Die Museen des Landkreises Gifhorn starten mit Schwung ins neue Jahr. Zahlreiche Veranstaltungen und außerdem eine neu gestaltete Homepage sollen Lust auf Geschichte machen.
Übersichtlicher, aufgeräumter und modern: Seit Beginn der Woche macht der neue Internetauftritt Lust auf das Schulmuseum in Steinhorst, das Museum Burg Brome, das Historische Museum im Schloss Gifhorn und auf EMMA – Museumswohnung im Kavalierhaus.
„Die alte Website war überholt und technisch schlecht zu bestücken“, freut sich Irene Siemann, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Bildungs- und Kultur GmbH des Kreises über den nun zeitgemäßen Internetauftritt. „Ein farblich auf jedes Museum abgestimmtes Corporate Design unterstützt künftig das noch geschlossenere Auftreten unserer Häuser“, ergänzt Museums-Pressesprecher Arne Hoffmann.
Veranstaltungen, Highlights aus den Sammlungen, Kontakt zu Mitarbeitern, Fördervereinen und Stories: Per Mausklick gibt es auf der neuen Homepage unter dem Motto: „Erleb’ Kultur!“ viel zu entdecken.
Trotzdem gibt es auch weiterhin handliche Info-Broschüren: 5000 Flyer wurden gedruckt, um auf die insgesamt 25 Veranstaltungen hinzuweisen, die von Januar an im Schlossmuseum und in der EMMA-Museumswohnung im Kavalierhaus geplant sind. „Sie sind ab der kommenden Woche erhältlich“, informiert Hoffmann.
Zu den Veranstaltungshöhepunkten gehört im Schlossmuseum am 1. Februar, 19 Uhr, die Performance eines koreanischen Künstlers und eines deutschen Philosophen. Vormerken sollten sich Gifhorner auch die Sonderausstellung im Schlossmuseum „Rückkehrer Wolf – Angst, Hass, Faszination“, die am 8. März startet.
„Nach 40 Jahren soll das Historische Museum im Schloss Gifhorn neu aufgestellt werden“, kündigt Geschäftsführerin Irene Siemann an. „Es geht um Inhalte und Präsentationsformen“, erläutert Siemann, die Ende Februar in den Ruhestand geht.
Das Konzept werde demnächst dem Aufsichtsrat und im Anschluss den politischen Gremien vorgestellt, erklärt die Geschäftsführerin. Wann die Umsetzung erfolge, stehe noch nicht fest. Ohne die notwendigen finanziellen Mittel könne das Projekt nicht angegangen werden.

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