Bürger verärgert: Wieder fehlen die Gelben Säcke
Gifhorn. Erneut gibt es einen Engpass bei den Gelben Säcken. Im Bürgerbüro des Rathauses herrschte am vergangenen Dienstag im Ausgabe-Korb wieder einmal gähnende Leere. Kreis-Umweltamtschefin Antje Präger spricht von einem „Dauerärgernis“. Rechtliche Schritte gegen den zuständigen Abfallentsorger Keske seien jedoch nicht möglich.

Und wieder einmal fehlen in Gifhorn die Gelben Säcke. Der Landkreis empfiehlt, sich direkt beim Entsorger zu beschweren.
Während der Kreis Auftraggeber für die Abfuhr der grünen, braunen und grauen Tonnen durch Remondis sei, falle der Abtransport des Kunststoff-Mülls in die Zuständigkeit des Dualen Systems Deutschland (DSD). „Die Problematik ist bekannt und nicht neu“, verweist Präger auf einen „intensiven Schriftverkehr“ des Kreises mit dem vom DSD beauftragten Braunschweiger Unternehmen. „Wir haben Keske aufgefordert, den vertraglichen Leistungen nachzukommen“, so Präger. Wie bereits im zurückliegenden Spätsommer und im Herbst (Rundblick berichtete) habe Keske versichert, Gelbe Säcke in ausreichendem Maße geliefert zu haben. Diese seien laut Keske jedoch „zweckentfremdet“ benutzt worden. Nach einem zweiten Schreiben des Kreises sei eine Lieferung von Gelben Säcken zugesagt worden – jedoch in begrenzter Stückzahl, so Präger. „Wir haben uns nun direkt an das Duale System Deutschland gewandt, bisher jedoch noch keine Rückantwort erhalten“, bedauert Präger. Sie rät Bürgern dazu, sich mit Beschwerden direkt an den Entsorger Keske zu wenden.

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