B4-Brücke in Gifhorn: Es geht weiter!
Gifhorn. Darauf hatten viele Gifhorner gewartet: Auf der seit Anfang Juli ruhenden B4-Brückenbaustelle über die Celler Straße und den Kirchweg geht es seit Montagmorgen tatsächlich weiter. Erste Arbeiter trafen ein, um das riesige Brückenbauwerk fertigzustellen. Das wird vermutlich noch mehr als ein Jahr dauern.
„Der Insolvenzverwalter hat nun mit Zustimmung der Landesbehörde den Auftrag an eine andere Firma übergeben können“ ist auch Bernd Mühlnickel, Chef der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Wolfenbüttel, froh darüber, dass es auf der Mammut-Baustelle in Gifhorn endlich voran geht.
Eine erneute Vergabe durch die Landesbehörde sei nicht mehr nötig gewesen, erklärte der Behördenleiter. „Das bedeutet eine große Zeitersparnis“, freut sich Mühlnickel, dass nun doch ein rascher und gangbarer Weg zur Lösung des Problems gefunden worden ist. Grund für den wochenlangen Stillstand war die Insolvenz eines Bauunternehmens (hallo berichtete).
Der Winter mit Eis, Schnee und Frost steht vor der Tür: Darum würden die Bauarbeiter nun alles daran setzen, um den letzten Überbau-Abschnitt des großen Brückenbauwerkes so rasch wie möglich zu betonieren. Abdeckungen und Kappen werden danach eingebaut. In einem weiteren Bauabschnitt geht es um die Herstellung der Fahrbahn-Anschlüsse. Parallel dazu werden die Lärmschutzwände montiert.
Einen genauen Fertigstellungstermin nannte der Chef der Landesbehörde nicht. „Das hängt ganz vom Verlauf des Winters ab“, hofft Mühlnickel darauf, dass das Wetter möglichst lange mitspielt. Ein Abschluss der Arbeiten sei jedoch für Ende 2016 ins Auge gefasst worden.

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