Abriss an der Rotaller
Gifhorn. Abriss statt Tattoo-Studio: Am Donnerstag überraschte die Stadt mit der Information, dass sie das Gebäude des ehemaligen China-Restaurants am Ufer der Rotaller gekauft hat, um es abzureißen.

Große Überraschung: Walter Lippe und Torsten Moritz verkündeten am Donnerstag den Kauf des Gebäudes.
„Wenn das Gebäude weg ist, gibt es eine attraktivere Verbindung zwischen Steinweg und Kaninchengarten“, sagt Erster Stadtrat Walter Lippe. Mit dem Abriss werde bald begonnen.
„Wir sind glücklich, dass wir nun über das mehr als 300 Quadratmeter große Grundstück verfügen“, erklärt Gifhorns stellvertretender Verwaltungschef. Der Gebäude-Abriss mache es endlich möglich, den jetzt viel zu engen und abschüssigen Zugang vom Steinweg zum Kaninchengarten zu verbreitern. Die Stadt setze mit der Maßnahme eine Forderung der Innenstadt-Studie aus dem Jahr 2000 um. „Es wird auch für eine verbesserte Beleuchtung gesorgt“, verspricht Lippe. Die Neugestaltung des Weges und des Ufers soll im Frühjahr starten.
Bis Anfang 2011 war in dem Gebäude ein China-Restaurant untergebracht. Zuletzt wollte ein Tattoo-Studio dorthin umziehen. „Die Stadt hat von dem geplanten Betreiberwechsel erfahren, mit dem Eigentümer verhandelt – und den Kaufzuschlag erhalten“, berichtet Lippe, ohne den Preis zu nennen. Die entsprechenden Verträge seien inzwischen auch schon unterschrieben.

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