15 Jahre Haft für Hillerser Bankräuber gefordert
Hillerse/Hildesheim. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Anklage gegen die zwei Männer erhoben, die am 15. Mai die Sparkassenfiliale in Hillerse überfielen. Wegen schweren Raubes fordert Oberstaatsanwalt Bernd Seemann Freiheitsstrafen von 15 Jahren für die 25 und 33 Jahre alten Brüder.

Es war ein spektakulärer Polizeieinsatz. Wegen einer in L.A. gekauften Maske wurde die Soko „Hollywood“ genannt.
Das Duo muss mit Haftstrafen bis zu 15 Jahren rechnen. In einem Braunschweiger Gefängnis warten die Bankräuber auf den Prozess. Inzwischen ist klar, dass die beiden im Mai 2012 bereits die Volksbank Celle-Garbsen und im Februar 2013 eine Sparkasse in Uetze-Dollbergen überfielen. Beim ersten Banküberfall hätten die Brüder den Wagen ihrer Mutter als Fluchtfahrzeug benutzt, berichtet Oberstaatsanwalt Bernd Seemann, Sprecher der Hildesheimer Staatsanwaltschaft. Sie erbeuteten 38.000 Euro. Beim zweiten Überfall in Uetze waren es 47.980 Euro. Der Überfall auf die Hillerser Volksbank am 3. Mai schlug fehl, die Täter wurden verhaftet. Zur Anklage gehört auch der Diebstahl von Nummernschildern, die sie für die Fluchtfahrzeuge nutzten.

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