Rückzug aus SPD-Spitze – Hubertus Heil will nicht mehr Generalsekretär sein
Berlin. Nach dem Wahl-Debakel herrscht Unruhe in der SPD-Führung: Kurz nachdem Parteichef Martin Schulz und die designierte Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles am Dienstag ein Personalpaket für den Neuanfang schnürten, verkündete Generalsekretär Hubertus Heil, der im hiesigen Wahlkreis das Direktmandat geholt hatte (siehe Text oben), verärgert seinen Rückzug: „Ich habe entschieden, nicht mehr zu kandidieren.“
Heil schmeißt seinen Posten als Generalsekretär aber nicht sofort hin: Auf Bitten von Schulz bleibt der 44-Jährige noch solange Manager der Parteizentrale, bis Anfang Dezember auf einem Parteitag in Berlin eine neue Parteiführung gewählt wird. Danach will sich der erfahrene SPD-Politiker auf seine Arbeit als Abgeordneter konzentrieren.

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