Stromversorger macht sich in Gifhorn wenig Freunde
Gifhorn. Jetzt liegt der Energieversorger LSW nicht nur mit der Stadt wegen der Stadtwerke-Gründung im Clinch, sondern auch mit der City-Gemeinschaft Gifhorn. Hintergrund: Bei der Abrechnung der Stromkosten für den Weihnachtsmarkt 2012 hat die LSW wegen eines Ablese-fehlers viel zu hohe Kosten in Rechnung gestellt, die von der CGG im guten Glauben auch beglichen wurden.

Neu war beim vergangenen Weihnachtsmarkt der Winterwald, einer der „Energiefresser“. Aber die LSW hat der CGG deutlich zu viel berechnet.
Damit, wie dieses Versehen bereinigt werden soll, ist die CGG völlig unzufrieden.„Im Vertrauen auf die Richtigkeit der Endrechnung wurden 3845,66 Euro überwiesen“, so der ehrenamtliche CGG-Mitarbeiter Walter Lippe. 2011 hatte die CGG 1625 Euro bezahlt, im Jahr davor 2086 Euro. Die LSW habe zugesagt, die Abrechnung zu überprüfen. Nachdem Lippe die LSW nochmals erinnert habe, sei ihm mitgeteilt worden, dass es den Ablesefehler gegeben habe und dass die Rechnung korrigiert werde.
Aber: Anstelle eines Vorschlags, wie die Angelegenheit geregelt wird, flatterten bei der CGG Mahnungen über etwa 1000 Euro wegen weiterer Rechnungen ins Haus. „Ich hatte zuvor bereits eine Mahnsperre gefordert – wegen der deutlich überzahlten Rechnung“, so Lippe.
Auch CGG Vorsitzender Fritz Becker kann das Verhalten der LSW nicht nachvollziehen. Selbst wenn die einzelnen Rechnungen unterschiedlichen Kundennummern zugeordnet seien, wie die LSW mitteilte, müssten sie mit der deutlichen Überzahlung verrechnet werden. Das sei „normales kaufmännisches Verhalten“. Nicht akzeptabel seien auch die Rückrufzeiten der LSW.

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