Salzgitters Fredenberg Forum startet ins nächste Halbjahr
Lebenstedt. Mit einem neuen Kulturprogramm geht das Fredenberg Forum ins neue Jahr. Beim wichtigsten Punkt bewegt sich aber nichts. Der Vorstand des Vereins sucht schon seit längerer Zeit nach Nachfolgern, und auch Geschäftsführer Detlev Behrens geht im nächsten Frühjahr in Rente.
Wenn sich bis dahin kein Personal findet, droht einer Institution in Salzgitter das Aus. „Wir müssten die Räume schließen“, sagt Detlev Behrens. Spätestens zur Vorstandswahl 2021 wollen Vorsitzender Wilfried Pollmann, Stellvertreterin Heidi Bühn und Schatzmeister Dieter Kluske definitiv Schluss machen. Das sollte eigentlich schon vor einem Jahr geschehen, doch weil sich niemand fand, hängten alle drei noch eine Amtszeit dran.
Um sie nicht allein zu lassen, blieb der Geschäftsführer an Bord, der allerdings nur eine halbe Stelle hat. Mehr kann sich das Fredenberg Forum nicht leisten. Weitere 25 Stunden entfallen auf die beiden pädagogischen Mitarbeiterinnen, die sich um das Wochenprogramm kümmern und dafür ehrenamtliche Helfer suchen.
Der Haushalt ist knapp kalkuliert. Die Ausgaben für Personal, Strom, Heizung und Miete in dem 200 Quadratmeter großen Domizil werden weitgehend über den Zuschuss der Stadt finanziert, der sich laut Wilfried Pollmann auf 93.000 Euro beläuft.
Das Kulturprogramm muss sich selber tragen oder wird über Sponsoren mit finanziert. Los geht es mit dem Kulturfrühstück am 26. Januar, es ist die erfolgreichste Reihe in der Brücke. Nahezu jeder Termin wird ausverkauft, allerdings gibt es auch nur 60 Plätze. Zudem organisiert das Fredenberg Forum im ersten Halbjahr 2020 drei Konzerte und zweimal K(n)abarett.

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