Kinder in Salzgitter lernen die Erste Hilfe
SZ-Lebenstedt. Es kommt unerwartet und kann schneller gehen als gedacht, denn auch Oma und Opa sind beim Hüten der Enkel keinesfalls vor Unwohlsein, Atemnot oder auch plötzlicher Ohnmacht gefeit. Umso besser, wenn der Nachwuchs auf derartige Notfälle vorbereitet ist und entsprechend handeln kann.
Wie schon mit den einfachsten Mitteln und Schritten geholfen werden kann, zeigten die Erste-Hilfe-Trainerin Susanne Felka und Kundenberaterin Doris Mademann kürzlich bei der Johanniter-Kita „Helifanten“ an der Kattowitzer Straße. Dafür erläuterten sie den Vorschulkindern spielerisch zunächst, was ein Notfall ist und wie man den Betroffenen in einer Notsituation helfen und einen Notruf absetzen kann.
Die Kinder trainierten eifrig die stabile Seitenlage, legten Verbände und Dreiecktücher an und bastelten einen roten Notfallknopf. „Ihr habt heute gelernt, was ein Notruf ist und wie die stabile Seitenlage funktioniert. Jetzt könnt Ihr auch Euren Eltern und Großeltern zu Hause helfen“, freute sich Doris Mademann über die Resonanz der Mädchen und Jungen. „Die Kinder gehen mit vollem Ernst, aber auch mit einer schönen Unbefangenheit an solche Sachen heran“, betont Susanne Felka die Wichtigkeit, mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vorschulalter anzufangen.

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