Gifhorner Freundeskreis Korssun droht die Auflösung
Gifhorn. Der 1990 gegründete Freundeskreis Korssun-Schewtschenkiwskij steht vor der Auflösung. Auf einer Versammlung am Donnerstagabend wurde kein neuer Vereinsvorsitzender gefunden.
Adolf „Addi“ Langlotz, der den Freundeskreis mehr als zehn Jahre geführt hat, will nicht mehr: Der 83-Jährige hatte bereits Ende 2018 mitgeteilt, dass er „aus gesundheitlichen Gründen“ für das Amt des Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung stehe. Auf der Hauptversammlung, die am vergangenen Donnerstag im Deutschen Haus stattfand, sollte sein Nachfolger gewählt werden. „Leider hat es nicht geklappt – keiner war bereit, diese Führungsrolle zu übernehmen“, bedauert Langlotz. „Ich bin darum gezwungen, den Verein weiter als kommissarischer Vorsitzender zu leiten“, erläutert der Gifhorner.
Langlotz wird derzeit im Vorstand von Schatzmeister Willy Knerr und Schriftführer Philipp Oppermann unterstützt. Sein bisheriger Stellvertreter Horst Ganz hatte seinen Posten bereits 2018 aufgegeben. „Durch eine Vielzahl anderer Ämter war er einfach überlastet“, so Langlotz.
Nun muss Adolf Langlotz den nächsten Schritt gehen und erneut eine Versammlung des Vereins – er zählt derzeit 17 Mitglieder – einberufen. „Einziger Tagesordnungspunkt wird dann die Auflösung des Vereins sein“, sagt der 83-Jährige. Diese Versammlung werde vermutlich Ende Februar oder Anfang März stattfinden.
Adolf Langlotz, der seit dem Jahr 1998 mehr als 20 Bürgerfahrten in die Gifhorner Partnerstadt organisiert hat und auch mit viel Einsatz und Herzblut unzählige Hilfstransporte in die Ukraine leitete, will allerdings noch nicht aufgeben. „Vielleicht findet sich ja noch ein Vorsitzender und die Auflösung unseres Freundeskreises kann abgewendet werden“, sagt der Gifhorner, der unter Tel. 05371-16557 Vorschläge annimmt.

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