„Herzenswunsch und Notwendigkeit“: Minister Bernd Althusmann gibt neuen Radweg entlang der L 321 frei
Groß Schwülper. Scherenschnitt mit Minister: Zur feierlichen Eröffnung des neuen Radwegs zwischen Groß Schwülper und Rethen kam am Dienstagnachmittag auch Bernd Althusmann aus Hannover.
Vier Monate Bauzeit für 3,2 Kilometer Radweg: „Das zeigt auch die Professionalität der beteiligten Unternehmen und Gemeinden“, lobte der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung des Landes. Zum Spatenstich am 9. März mochte man es noch gar nicht glauben, dass es so schnell gehen sollte, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn. Aber: „Es hat tatsächlich funktioniert.“
Dabei war der Weg zum Radweg vorher nicht von Tempo geprägt, wie Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin erinnerte. „Man hat das Planfeststellungsverfahren mal anderthalb Jahre liegen lassen – mit drei verschiedenen Begründungen, die alle nichts taugten.“ Sei’s drum, der Radweg ist fertig. Aufatmen auch bei Lestins Vordorfer Kollegin Monika Kleemann. „Man glaubt gar nicht, wie oft man über den Radweg reden musste.“
Althusmann räumt ein, dass diese Verbindung entlang der stark befahrenen L 321 „wichtig, richtig und sinnvoll“ ist. Auch Kielhorn wies darauf hin: „Der Radweg ist ein Herzenswunsch gewesen, aber auch eine Notwendigkeit“ – gerade für die Oberschüler, die zur Schule radeln.
Deshalb ließen sich die drei beteiligten Kommunen auf das Gemeinschaftsprojekt ein und teilten sich die Ausgaben (817.700 Euro Gesamtkosten) mit dem Land. Althusmann bescheinigt ihnen eine gute Zusammenarbeit: „Es ist nicht überall so einfach, solche Projekte anzuschieben.“
Landrat Dr. Andreas Ebel gab dem Minister gleich noch eine Message mit: „Wir haben im Vergleich zu anderen Landkreisen noch zu wenig Radwege.“ Auch die Papenteicher nutzten den Ministerbesuch, den Wunsch nach guten Verbindungen in Richtung Wolfsburg und Braunschweig anzusprechen.

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