Netz mit Löchern
Gifhorn. Freies W-Lan in der Fußgängerzone gibt es seit vorigem Sommer. Doch noch ist das Netz lückenhaft.
Rund um den Marktplatz, am Café Magie, bei Galipp und am südlichen Ende der Fußgängerzone sowie bei famila, an der Grille, am Alt Gifhorn und am Rewe-Markt Magdeburger Ring hat der Verein Freifunk Uelzen bereits Knoten installiert. Es gibt öffentliche Routeranlagen am Rathaus, aber vor allem machen Geschäftsleute das Netz möglich, indem sie ihre Router ins Freifunk-Netz zuschalten lassen oder extra Router in Betrieb nehmen.
„Wir haben bisher zehn Hotspots“, sagt Martin Ohlendorf, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft Wista. „Der nördliche Bereich der Fußgängerzone ist gut versorgt.“ Das sagt auch Gunar Weiss vom Verein Freifunk Uelzen. Aber: „Wir müssen Klinken putzen und dafür werben, dass freies Internet in der Innenstadt Mehrwert bringt.“
Sich am Aufbau des Netzes zu beteiligen, bedeute Aufwand, räumt Weiss ein. Nicht immer sei der firmeneigene Router nahe dem Schaufenster. Der Verein stelle für einmalig 70 Euro betriebsbereite Router bereit. Und Weiss versichert, dass das Geschäfts-Netz vom öffentlichen getrennt werde. „Mein Ziel ist, fünf weitere Hotspots noch im ersten Halbjahr dazu zu bekommen“, so Ohlendorf.

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