Neujahrskonzert in Salzgitter mit viel Bürgersinn
SZ-Bad. Mit ganz viel „Bürgersinn“ hat der Kulturkreis Salzgitter 2017 begrüßt. So war das Neujahrskonzert des Vereins überschrieben, das wieder für volle Reihen in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad sorgte. Die wenigen freien Plätze im Saal waren allein dem Winterwetter geschuldet, die Veranstaltung war schon seit Monaten ausverkauft.
Für die Musik sorgte wie in den Vorjahren das Staatsorchester Braunschweig, das sein Programm den Herausforderungen der Zeit angepasst hatte. Entsprechend stand nach der Overtüre aus dem Opernball am Anfang auch der Walzer „Bürgersinn“, den Johann Strauß Sohn in den Tagen der Revolution 1848 geschrieben hatte und der ganz „harmlos“ daher kam, wie es Moderator Martin Weller beschrieb. Er führte durch den Abend, der reich war an Polka und musikalisch einer Dramaturgie folgte. Auch wenn das kommende Jahr nach den Worten Martin Wellers wie immer „halb scheitern und halb gelingen“ dürfte, passte die Auswahl, was auch an den Künsten der Gesangssolisten lag.
Sopranistin Katharin Göres hatte Tenor Matthias Stier und Bariton mitgebracht. Kulturkreis-Chefin Astrid Reupke und Stellvertreterin Karin Sievers bedankten sich mit Blumen bei ihnen, aber auch bei Dirigent Christopher Hein und Moderator Weller. Die Freude auf einen beschwingten Auftakt war der Vorsitzenden schon vor dem ersten Ton anzumerken. In ihrer Begrüßung forderte Astrid Reupke die Gäste bei allen Herausforderungen zur Zuversicht auf. Sie sollten nur „schauen und zuhören“, für ein erfolgreiches Jahr sei hierzulande „alles schon vorhanden“.rwe

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