Gemeinde Wahrenholz kauft die historische Wassermühle
Wahrenholz. Die Gemeinde Wahrenholz hat die historische Wassermühle gekauft. Laut Bürgermeisterin Friedhilde Evers soll so „eines der Wahrzeichen der Gemeinde erhalten bleiben“.
Denn die 1425 erstmals erwähnte Mühle gehörte zur Insolvenzmasse des Vorbesitzers, des Müllermeisters Wilfried Nitsche. Seit 1958 befand sich die Mühle in Familienbesitz, Ende 2015 meldete Nitsche Insolvenz an. Seitdem gab es Gespräche mit Kaufinteressenten. Letztlich fiel die Entscheidung für eine Übernahme durch die Gemeinde – sicherlich nicht zuletzt deshalb, weil Insolvenzverwalter Boris Freiherr von dem Bussche von Anfang an signalisiert hatte, eine Lösung zu favorisieren, bei der die Mühle in gute Hände komme und weiter für die Öffentlichkeit nutzbar wäre.
Laut Evers hatte der Gemeinderat einstimmig für den Kauf votiert. Über die Kaufsumme wollte sich die Bürgermeisterin nicht äußern. Ihr sei es wichtig, das Wahrzeichen, eines der drei auf der Wahrenholzer Gedenkmünze abgedruckten, zu erhalten – neben der Mühle sind das die Kirche und die 1000-jährige Eiche.
„Jetzt werden wir ein Konzept für die künftige Nutzung erstellen“, so Evers. An dieser Erstellung soll der Verein Mühlenfreunde beteiligt werden. Der Verein hat die Mühle mit Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, das Gelände für das Mühlenfest genutzt und durch sein Engagement viele Fördermittel zum Erhalt der Mühle eingeworben.

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