Eltern zeigen Busfahrer an
Meine. Eine Vollbremsung als Erziehungsmaßnahme? Weil Kinder im Bus getobt haben sollen, soll ein Busfahrer der VLG stark gebremst haben. Nun hat sich die Gifhorner Polizei der Sache angenommen.
Vier Kinder sollen bei dem Vorfall verletzt worden sein. Dieser soll sich am 11. Januar im Bereich Meine/Abbesbüttel zugetragen haben. „Um die Schüler zur Ruhe zu bringen, soll der Busfahrer stark gebremst haben“, fasst Polizeisprecher Lothar Michels den Vorwurf von Eltern zusammen, die nach diesem Vorfall Anzeige gegen den Fahrer des Busses erstattet haben.
In dem Bus seien Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren mitgefahren. Die Anzeige liege vor, die Ermittlungen laufen laut Michels in Richtung fahrlässige Körperverletzung oder sogar Verdacht auf vorsätzliche Körperverletzung. Noch sei aber nicht klar, ob der Busfahrer wirklich wegen der tobenden Kinder stark gebremst habe oder doch einen triftigen Grund für sein Verhalten hatte.
Zu dem Vorfall äußern wollte sich die VLG bis zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht. Betriebsleiter Henrik Bude: „Weil es ein schwebendes Verfahren ist.“

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