Erweiterungsbau für 800 Mitarbeiter: IAV in Gifhorn wächst weiter
Gifhorn. Die Ingenieurgesellschaft für Automobil und Verkehr (IAV) ist am Standort Gifhorn weiter auf Expansionskurs: Das Unternehmen investiert erneut einen Millionen-Betrag in einen Erweiterungsbau im Gewerbegebiet Am Allerkanal – für rund 800 Büro-Arbeitsplätze.
„Die Grundsteinlegung für den Gebäudekomplex ist bereits für den 1. September geplant“, bestätigt IAV-Pressesprecherin Diane Tabor. Der Erweiterungsbau sei dringend notwendig, weil das Unternehmen – es verfügt im dortigen Gewerbegebiet inzwischen über mehrere Standorte und eine eigene Pkw-Teststrecke – in den letzten Jahren stetig gewachsen sei, so Tabor. „In Gifhorn beschäftigen wir inzwischen mehr als 3000 Mitarbeiter“, so die Pressesprecherin. Gifhorn sei somit das größte Entwicklungszentrum von IAV Automotiv Enginneering. Zum genauen Fertigstellungstermin machte Tabor vorerst keine konkreten Angaben. „Das soll jedoch auf alle Fälle möglichst zeitnah geschehen“, verweist die IAV-Sprecherin darauf, dass das Unternehmen in Gifhorn dringend zusätzliche Büroflächen benötige.
Die IAV hatte erst im Oktober 2014 in Gifhorn kräftig investiert: Für 12,7 Millionen Euro wurden vier leistungsstarke Vollmotorenprüfstände geschaffen – 20 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Die riesige Prüffeldhalle ist ebenfalls auf Expansion ausgelegt. In dem Neubau ist Platz für zwei weitere Prüffeld-Zellen.
Das Leistungsportfolio der IAV erstreckt sich von Antriebselektronik über Antriebsstrangkonzepte, Fahrwerk, Getriebe bis zu klassischen Verbrennungsmotoren, schließt aber auch die E-Traktion, Gasantriebe und Hybridkomponenten mit ein.

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