Sechs Schafe im Kreis Gifhorn gerissen: Wolf in Verdacht
Wahrenholz. Sechs tote Schafe aus dem Kreis Gifhorn beschäftigen jetzt die Wolfsexperten des niedersächsischen Umweltministeriums. Die getöteten Tiere gehörten zu einer Herde im Heiligen Hain. Außerdem gibt es immer mehr Hinweise auf Wolfssichtungen im Kreis.
„Die sind definitiv durch ein Tier getötet worden“, berichtet Wolfsberater Joachim Remitz. Ob es ein Wolf oder wildernde Hunde waren, wollte Remitz noch nicht bewerten. Das überlasse er der Landesbehörde in Hannover. Ihm zufolge war es der erste Nutztierriss im Kreis.
Aufnahmebögen ausfüllen, Fotos machen, Bissspuren vermessen: „Ich habe die Daten aufgenommen und dokumentiert“, so Remitz über seine Arbeit an der Fundstelle. Mindestens 14 Tage werde es dauern, bis aus Hannover ein Urteil zu erwarten sei.
Eine angebliche Wolfs-Sichtung bei Wilsche kann Remitz aber nicht bestätigen.

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